Brutal loyal - warum es sich lohnt, seine Mitarbeiter zu "Fans" zu machen

28.07.2017 17:06

Die Anhänger eines Fußballclubs fiebern mit, feuert an, feiern und trauern mit ihren Idolen. Statt von „der Mannschaft“ sprechen sie von „uns“. Das englische Wort Fan ist dabei ursprünglich eine Abkürzung von Fanatic. Inzwischen hat der Begriff, bekannt aus dem Kontext von Sport und Musik, auch Einzug in die Business-Welt gehalten.

Warum aber sollte sich ein Unternehmen ein Kollegium Fans, also aus hochemotionalen Fanatikern wünschen? Wolfgang Jenewein, Professor für Betriebswirtschaftslehre an der Universität St. Gallen, erläutert die Hintergründe: „Es reicht heute nicht mehr, dass Mitarbeiter nur noch abarbeiten, was ihnen von oben vorgegeben wird. Die Identifika­tion mit der Marke wird immer wichtiger“, sagt er. Der Fußballfan gehe sicher noch ein bisschen weiter, und er plädiere auch nicht dafür, dass Angestellte ihr Lebensglück vom Erfolg der Firma abhängig machten. Aber im Kampf um Talente müssen Marken an Strahlkraft gewinnen. Und das gelingt Jenewein zufolge am besten über hochmotivierte „Fan-Mitarbeiter“.

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