Offline-Medien haben die Nase vorn, Online-Medien holen auf

27.11.2013 19:17

Wer seine Produkte und Dienstleistungen erfolgreich vermarkten möchte, für den ist es entscheidend, welche Informationskanäle seine Kunden bevorzugen.

Da die Nutzung internetfähiger und mobiler Geräte wie Smartphones und Tablets immer weiter zunimmt, stellt sich die Frage, wie wichtig diese Online-Medien für potenzielle Kunden heute bereits sind. Eine aktuelle Studie hat nun herausgefunden, dass Offline-Medien wie z. B. Zeitungen, Zeitschriften sowie Radio und TV immer noch deutlich überwiegen, wenn es um die Mediennutzung in Deutschland geht. Laut der Studie von IpsosMediaCT nutzen 94 Prozent der Deutschen Bücher, Zeitungen und Zeitschriften offline, während nur 35 Prozent hier digital unterwegs sind. Jeder Dritte lese heute Zeitungen, Zeitschriften oder Bücher digital. Das wichtigste Online-Medium sind aktuell kurze Videofilme zum Beispiel auf Youtube.

Studienergebnisse im Überblick
Bei den offline genutzten Medien setzen 91 Prozent der Befragten auf das Fernsehen. Auf Platz zwei landet das Radio  mit 84 Prozent. Acht von zehn Deutschen lesen Bücher und Zeitungen nach wie vor in gedruckter Form, 76 Prozent bevorzugen Print-Zeitschriften.

Auch Musik hören laut Studie knapp drei Viertel der Deutschen am häufigsten ganz klassisch auf CDs oder als MP3s. Je 57 Prozent schauen sich Filme im Kino an oder spielen Gesellschafts- oder Offline-PC-Spiele.

Bei den Online-Medien liegen kurze Videos zum Beispiel auf Youtube mit 48 Prozent an der Spitze. Jeweils ein Drittel der Deutschen nutzt soziale Netzwerke wie Facebook und Chat-Dienste wie What’s App.

Vor allem Zeitungen werden online gelesen, 25 Prozent der Befragten geben das an. Bei Zeitschriften ist die digitale Nutzung mit 14 Prozent noch eher zurückhaltend, 15 Prozent lesen Bücher online.

18 Prozent spielen via Internet, 17 Prozent nutzen Musikstreamingdienste wie Spotify. Während jeder Vierte (25%) über das Internet Radio hört, verfolgen 16 Prozent ganze Filme oder Serien über digitale Mediatheken oder Videotheken.

Den digitalen Büchermarkt via E-Book-Reader oder Tablet nutzen 15 Prozent, die 35-54-Jährigen sind hier mit 21 Prozent die stärkste Altersgruppe. Ansonsten werden die digital verfügbaren Medien eher von jüngeren Generationen und insgesamt eher von Männern genutzt.

Weitere Informationen
Ipsos-Studie