Sportliches punktet auch bei den Modemarken im Web

03.11.2013 19:39

Laut der Social-Media-Benchmarkstudie „Die besten 16 Modemarken im Web“ des Faktenkontors liegt sportliche Kleidung weit vorne, wenn es um Social Media und online-News geht.

In den deutschsprachigen Sozialen Medien und Online-Nachrichten lassen Adidas und Nike andere Modemarken weit hinter sich. Insgesamt ist das Thema Mode im deutschen Social Web beliebt: Modemarken werden dort 4,4 Mal häufiger positiv als negativ erwähnt. Das sind Ergebnisse der Social-Media-Benchmarkstudie „Die besten 16 Modemarken im Web“ des Faktenkontors.

Kurzüberblick über einzelne Studienergebnisse
Adidas und Nike führen das Gesamtranking laut Studie vor allem deswegen an, weil sie deutlich häufiger im Web 2.0 diskutiert werden als die Wettbewerber. Auf die beiden Sportbekleider entfallen laut der Studie mehr als die Hälfte aller Nennungen der 16 in der Studie untersuchten Modemarken auf Facebook, Twitter, in Blogs, Foren und Online-News.

Insgesamt liegt Adidas laut Studie mit 30,7 Prozent deutlich vor Nike mit 22,1 Prozent. Die Studie untersuchte aber auch, ob die Marken in positiver, negativer oder neutraler Stimmung erwähnt werden. In dieser Hinsicht scheint Adidas mehr zu polarisieren als Nike: Beide Marken werden deutlich häufiger in positivem als in negativem Zusammenhang genannt. Adidas bringt es dabei laut Studie auf einen etwas größeren Anteil positiver Nennungen als Nike – aber auch mehr negative. Deswegen weist Nike trotz weniger positiver Erwähnungen ein günstigeres Verhältnis von positiven zu negativen Nennungen auf. Dieser Vorsprung ist allerdings hauchdünn: Adidas wird 4,11 mal häufiger positiv als negativ erwähnt, Nike 4,16 Mal.

Sport als dynamische Wirtschaftsbranche
Sport ist heute ein zentraler Wirtschaftsfaktor und besitzt einen hohen volkswirtschaftlichen Nutzen. Dabei ist der Sportmarkt vielschichtig, was Sportbegeisterten eine Vielzahl an ganz unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern eröffnet: Privatpersonen gehen sportlichen Aktivitäten nach und geben Geld für Bewegungs- und Gesundheitsangebote aus. Es werden zahlreiche Dienstleistungen rund um den Sport oder Produkte wie Sportschuhe und Trainingsgeräte angeboten. Unternehmen sponsern Wettkämpfe und Sportmedien berichten darüber. Das schafft ein attraktives Arbeitsumfeld mit beruflichen Perspektiven sowohl in wirtschaftlich ausgerichteten Unternehmen als auch in Non-Profit-Institutionen.

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Studium in Sportökonomie
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