Bewerber wünschen sich Wertschätzung statt "Inquisition"

23.08.2017 14:41

Jobkandidaten erwarten von potenziellen Arbeitgebern Wertschätzung und Transparenz. Zwar ist die Erkenntnis nicht gerade neu, allerdings ist sie offensichtlich in den Unternehmen längst nicht angekommen. Laut einer Umfrage der E-Recruiting-Plattform Softgarden kritisieren Bewerber vor allem zu lange Wartezeiten, mangelnde Vorbereitung der Personaler und abschreckende Gesprächsbedingungen.

Hingehen stehen eine angenehme Atmosphäre, ein hoher Informationswert und Augenhöhe in der Gesprächsführung bei jeweils rund drei Viertel der Befragten ganz oben auf der Wunschliste.

Vor allem beim Informationswert hakt es laut Umfrage: Während 76,1 Prozent vor allem über die Aufgabe im Unternehmen sprechen wollten, bildete sie nur bei 33,8 Prozent tatsächlich einen Schwerpunkt im Gespräch. Ähnlich schlecht sei es bei den individuellen Entwicklungschancen (49,7/13,9 Prozent).

Desweitere gibt es deutliche Kritik am Verhalten der Personaler: Es mangele an Pünktlichkeit, Vorbereitung und Gastfreundschaft. Als Wunsch-Gesprächspartner rangierte – vielleicht auch deshalb - der oder die künftige Vorgesetzte mit 80,7 Prozent an der Spitze, die Personalabteilung kam nur auf 30,6 Prozent.

 

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