Warum Krafttraining Sportler "stark" macht

26.10.2016 10:57

Immer öfter hört man von erfolgreichen Profisportlern, dass sie neben einem sportartspezifischen Training auch ganz gezielt auf Fitness- bzw. Krafttraining setzen. Jüngstes Beispiel: Angelique Kerber, die neue Nummer 1 der Tennis-Weltrangliste. Die Deutsche gilt als eine der fittesten Spielerinnen und härtesten Arbeiterinnen des internationalen Frauentennis. Krafttraining zum Aufbau von Muskelkraft aber auch zur gezielten Verletzungsprophylaxe gehört fest zu ihrem Trainingsplan, wie sie jüngst in einem CNN-Interview berichtete.

Nutzen von Krafttraining für Sportler

Muskelaufbautraining erhöht das allgemeine Kraftniveau, das in vielen Sportarten entscheidend ist: ohne Kraft in Armen bzw. Beinen kein Tor bei Handball, Fußball oder Rugby, ohne Kraft in Armen und Schultern kein unerreichbares Ass beim Tennis und ohne Rückenkraft keine filigranen und gleichzeitig kraftvollen Übungen beim Turnen, etc.

Dabei ist Krafttraining auch eine hervorragende Verletzungsprophylaxe: Läufer bspw., die aufgrund ihrer Sportart eher auf das Training der Beine fokussiert sind, profitieren zum einen von Muskelaufbau durch Krafttraining in den Beinen. Gleichzeitig sollten sie aber auf ein ausgleichendes Krafttraining für Rücken und Oberkörper setzen. So können einseitige Belastungen durch den Sport besser abgefangen werden. Außerdem sorgt ein kraftvoller Rücken für mehr Stabilität und kann vor Überlastungen oder Stürzen schützen.

Sportler sollten dabei natürlich nicht nur sportartspezifisch und kraftorientiert trainieren. Vielmehr gehört? zu einem rundum fitten und leistungsfähigen Körper auch die Arbeit an allen sportmotorischen Fähigkeiten (Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit, Koordination) und je nach Sportart auch der Schnelligkeit/Agility, z. B. bei Kampfsport oder Rugby.

Mehr dazu in der LUNEX-Rubrik des L´ Essentiel unter:

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